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Das Gute liegt gleich um die Ecke (NRZ, 08. Dezember 2009)
Die Don Bosco-Stiftung legt den ersten Stadtteilkompass für Wersten vor und hofft auf viele Nachahmer.
Stadtteilkompass Die ersten Exemplare sind da und Heinz-Leo Schuth (m.) will für den Stadtteilkompass werben. Das freut die Verantwortlichen (v. li.): Caritas-Vorstand Michael Esser, Pfarrer Frank Heidkamp, Heinz-Leo Schuth, Klaus Lorenz und Ulrike Rommerskirchen.
Foto: Paul Walther
Klaus Lorenz hat sich auf die Suche gemacht und einen Schatz gefunden. Dabei ist der erste Vorsitzende der Don-Bosco-Bürgerstiftung „Mit Herz und Hand“ selbst überrascht, welche Juwelen in seinem Stadtteil verborgen waren. Zusammen mit drei Mitarbeitern und einer etlichen Anzahl von Ehrenamtlichen hat er die Ausbeute in einem handlichen Wegweiser zusammengefasst. Gestern wurde der „Stadtteilkompass Wersten“ der Öffentlichkeit vorgestellt.
Allesozialen Angebote auf einen Blick
Die Zahlen sind beeindruckend. Auf 64 Seiten fasst der Stadtteilführer in 13 Kapiteln 160 Anbieteradressen und 250 soziale, gesellschaftliche und kirchliche Angebote für alle Lebenslagen zusammen. „Das ist mehr, als wir erwartet haben. Wir haben alleine 28 Kulturangebote und 19 Adressen für Sport und Bewegung in Wersten aufgetan“, freut sich Schatzsucher Lorenz.
Die rund 3000 Euro Produktionskosten stemmte er mit Hilfe von Sponsoren und der Stadt - oder mit hilfsbereiten Unternehmern aus dem Stadtteil, wie zum Beispiel einer alteingesessenen Druckerei, die die Druckkosten auf einen Selbstkostenpreis senkte. Den Titel schmückt eine Collage von Willi Schumacher - eine Leihgabe der Werstener Jonges.
„Der Stadtführer ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie wir uns die 
Stadtteilentwicklung vorstellen“, lobt auch Michael Esser, Vorstand der Caritas, „weil er die drei großen Ziele unserer gesellschaftlichen Arbeit abdeckt: mehr Beziehungen, tiefere Vernetzung und Hilfe zur Selbsthilfe.“ So finden sich beispielsweise Angebote wie der  „Gesprächskreis griechischer Frauen“ neben Musikangeboten für Kinder und Erwachsene und verschiedene Netzwerke für Senioren.Noch mehr, wie etwa eine Liste aller Arztpraxen im Stadtteil, sowie die Online-Ausgabe des Kompasses gibt es auf der Website: www.herz-und-hand-wersten.de.
Wir denken sogar darüber nach, im nächsten Jahr eine Kontaktbörse ins Netz zu stellen“, überlegt Lorenz laut. Zunächst einmal geht es aber um die Verteilung des aktuellen Nachschlagewerkes. Die 7500 Stück kommen in den nächsten Tagen mit den Pfarrbriefen in die Werstener Briefkästen, den Rest gibt es bei den Weihnachtsgottesdiensten. Besonders wichtig ist Lorenz, dass auch die sozialen Brennpunkte des Stadtteils mit dem Kompass versorgt werden.
Außerdem hofft er, dass die Werstener Übersicht auch in anderen Stadtteilen Schule macht. „Da sind bestimmt auch noch einige Schätze zu heben“, gibt er sich zuversichtlich. Das Know-how für eine erfolgreiche Schatzsuche geben er und sein Team gerne weiter.
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