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Stadtteilladen: Gemeinsam geht's besser (RP, 13.01.2006)
Sozialarbeiterin Melanie Pohl erklärt einem Kursteilnehmer, wie der Computer funktioniert.

 
Foto: Christoph Göttert, RP
Computerkurs mit Melanie Pohl
"Wissen Sie, eigentlich könnte mir auch mein Mann das mit dem Computer beibringen, aber hier beim Kurs ist es schöner", gibt Helga Unterberg lächelnd zu. Die 66-Jährige gehört zu den Menschen in Wersten, die von der Arbeit des Stadtteilladens in der Liebfrauenstraße profitieren. "Da lernt man ja andere Leute kennen", fügt sie hinzu. Genau das ist auch ein Ziel, das die Caritas gemeinsam mit der Don-Bosco-Stiftung "Herz und Hand für Wersten" mit dem Projekt erreichen wollte: Netzwerke schaffen.
Integration im Stadtteil
"Unterschiedliche Menschen miteinander ins Gespräch bringen, Gruppen integrieren und Kristallisationskerne bieten", führt Caritas-Direktor Johannes Böcker weiter aus. Finanziert wird das Projekt vom Diözesan-Caritasverband des Erzbistums Köln, wie noch fünf weitere Projekte in Köln oder Wülfrath. Ein Budget von etwa 70000 Euro machte es etwa möglich, Ulrike Rommerskirchen anzustellen.
Bei ihr laufen alle Fäden zusammen. Sie lotet aus, wo was fehlt, vermittelt und knüpft Kontakte. Sie dient als Ansprechpartnerin sowohl für Menschen, die Rat und Hilfe suchen als auch für die, die genau das geben wollen. "Das Konzept der Kooperation mit Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Teil des Projektes", macht
Böcker deutlich.
Die etwa 80 ehrenamtlichen Mitarbeiter geben etwa Handy- und Computerkurse. "Oder sie stehen einfach mal bei einem Benefizkonzert hinter der Theke", erklärt Ulrike Rommerskirchen Möglichkeiten des Engagements. Ein greifbares Beispiel dafür, dass die Vernetzung klappt, ist der Fall einer Werstener Familie: Durch einen Unfall fiel die Mutter ins Koma. Der Vater war mit den drei Kindern, Haushalt und Beruf überlastet.
Auf Vermittlung von Ulrike Rommerskirchen kamen zwei der drei Kinder nach der Schule nun im katholischen Kinderhort Werstener Feld unter. "Wenn das nicht so gelaufen wäre, hätte ich davon ja gar nichts erfahren", erzählt Hortleiterin Rita Schulze.
Ein entscheidendes Merkmal des Projektes ist, dass es auf bestehende Strukturen aufbaut: "Es geht darum, Talente vor Ort zu entdecken und sie nicht da hinein zu tragen", betont Dr. Frank Johannes Hensel. Diözesan-Caritasdirektor.
Ob die geknüpften Kontakte ausreichen und sich das Projekt selbstständig tragen kann, wird sich nach dem 30. Oktober zeigen. Dann läuft nämlich die auf drei Jahre befristete Unterstützung der Caritas aus.
INFO
Stadtteilladen
Die Idee des Stadtteilladens kam bereits 1999 beim ökumenischen "Werstener Koordinierungskreis gegen Armut und Arbeitslosigkeit" auf.
Am 1. November 2003 nahm er dann seine Arbeit auf.
Seitdem besteht enge Kooperation mit der Don-Bosco-Stiftung "Herz und Hand für Wersten".
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Copyright:„Mit Herz und Hand für Wersten - Don Bosco - Stiftung“ · Stadtteilladen Wersten · Liebfrauenstraße 30 · 40591 Düsseldorf · Telefon 0211/495 32 77 · Fax 0211/495 32 79