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Mit dem Planwagen in die Natur (RP, 26. Mai 2007)
Alde Wäschdener op Jöck Ein Planwagen voll mit gut gelaunten Menschen - gestern ging es durch die Himmelgeister Jücht. Es war der Abschluss des Programms "Alde Wäschdener op Jöck".
RP-Foto: Christoph Göttert
"Denn mussi denn, mussi denn zum Städtele hinaus", ertönt es schallend aus zwei Planwagen vor der Himmelgeister Sankt-Nikolaus-Kirche. Von müssen kann hier allerdings keine Rede sein: Die 26 Teilnehmer des Seniorenferienprogramms haben ihren Stadtteil Wersten gerne einmal verlassen. Und so ging es gestern am Abschlusstag des einwöchigen Programms mit dem Planwagen in die Himmelgeister Jücht und zurück.
Die Senioren sangen die Heimatlieder größtenteils aus dem Kopf. Selbst Demenzkranke konnten sich an ganze Strophen erinnern. Das träger- und organisationsübergreifende Programm "Alde Wäschdener op Jöck" fand zum zweiten Mal statt und wurde von den 70- bis 92-jährigen Teilnehmern begeistert aufgenommen. "Man sieht was und ist in der Natur", freut sich Heinz-Jürgen Holz, ein alteingesessener Werstener. Beteiligte Organisatoren waren das DRK-Zentrum Wersten, die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, der Caritasverband, die Don Bosco Stiftung "Mit Herz und Hand für Wersten" sowie die Stadt Düsseldorf.
Raus aus der Isolation
Ziel war es, körperlich und geistig eingeschränkten Senioren, besonders denen, die nicht im Seniorenzentrum wohnen, Abwechslung zu bieten, sie aus sozialer Isolation herauszuholen. Die Kosten für die Teilnehmer richteten sich nach 
Einkommen. Durch Spenden der Kliniken und Seniorenzentren Düsseldorf und der Provinzial Rheinland Versicherungen waren die Verpflegung und das Programm finanziert. Die häufig gehbehinderten Senioren wurden von einem Bus abgeholt und - das ist das besondere der Aktion - jeweils von einem ehrenamtlichen Helfer betreut. "Jeder hat einen, auf den er sich verlassen kann", betont Ulrike Rommerskirchen vom Caritasverband Düsseldorf. Bereits im letzten Jahr wurde dadurch so manche Freundschaft geknüpft. Die Helfer verstehen die Woche keineswegs als Arbeit, wie Gisela Sauter erläutert: "Diese glücklichen und strahlenden Gesichter geben einem viel zurück."
Grund zum Strahlen gab es diese Woche viel. Auf dem Programm standen unter anderem ein Ausflug zum Tierpark Fauna in Solingen, eine Schifffahrt auf dem Baldeneysee sowie Schmökern im Archiv der Werstener Jonges. Großen Anklang fand der Tanztee, bei dem sogar der Rollator kein Hinderungsgrund war. Auch der Auftritt von Kindern des Montessori-Kindergartens freute die Senioren. "Die Menschen sind förmlich aufgeblüht", meint Helferin Inge Seelbach. Nun hoffen alle auf eine dritte Runde. Vielleicht ist ein Teil der diesjährigen Senioren ja wieder dabei. Vorsichtshalber haben alle noch einen Brief an den Himmelgeister Waldgeist unter der Kastanie geschrieben: "Wir wünschen, dass es weiterhin allen gut geht!", steht in ihm geschrieben.
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