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Ferienspaß macht Senioren glücklich (WZ, 23.06.2006)
Raus aus der Isolation: Unter dem Motto "Alde Wähschdener op Jöck" wurde in Wersten eine unterhaltsame Woche für ältere Menschen organisiert.
"Ich habe noch nie zwei Tage hintereinander solch einen Spaß gehabt." Die alte Dame strahlt, als sie an den Rheinterrassen das Schiff aus Kaiserswerth verlässt. Jetzt geht es mit dem Bus zurück nach Wersten. Der zweite Tag ihrer Sommerferien neigt sich dem Ende entgegen. Es sind außergewöhnliche Ausflüge für 23 Senioren aus Wersten.
 
ZITAT
"Ichhabe noch nie zwei Tage hintereinander solch einen Spaß gehabt."
EineTeilnehmerin der Seniorenferien.
In dieser Woche haben sie ein so volles Programm, wie schon lange nicht mehr. Alle sind pflegebedürftig. Da ist es sonst nicht weit her mit spannenden ferien. Jetzt ist das anders. Da haben sich Caritas, DRK, die beiden Kirchen in Wersten, die Don-Bosco-Stiftung und der städtische Bezirkssozialdienst für Wersten zusammengetan, um den alten Menschen fünf schöne Tage zu bereiten. "Alde Wähschdener op Jöck" heißt das Motto des Pilotprojektes.
Begleitet von ebenso vielen ehrenamtlichen Helfern machen sich die 23 Teilnehmer jeden Tag auf, um die Region zu erkunden. So ging es in den Südpark oder nach 
Altenberg. Die Organisatoren sind sich sicher, dass es höchste Zeit für ein solches Konzept war. "Viele ältere Menschen in Wersten leben in verdeckter Armut", sagt DRK-Sprecher Thomas Jeschkowski. "In finanzieller aber auch in sozialer Hinsicht." Vor allem Pflegebedürftige sind davon betroffen. Für normale Freizeiten fehlt ihnen nicht nur oft das Geld, sondern ihre Betreuung wäre auch zu aufwändig. Die Folge: Die meisten müssen immer zu Hause bleiben, oft weit weg von ihren VErwandten. "Die können wir jetzt mal ein paar Tage entlasten", zeigt Werstens katholischer Pfarrer WIlfried Pintgen einen Nebeneffekt auf.
Wie groß der Bedarf nach diesem Angebot ist, zeigt die Resonanz. "Wir hätten noch eine zweite Grupee aufmachen können", sagt Ulrike Rommerskirchen von der Don-Bosco-Stiftung. Dafür wäre aber der Aufwand zu groß gewesen. Immerhin braucht jeder Teilnehmer einen ehrenamtlichen Betreuer. Außerdem veranschlagen die Veranstalter über 6000 Euro für das Projekt. Nur ein Drittel der Teilnehmer kann den vollen Beitrag (100 Euro) übernehmen. Den REst zahlen Spender und Sponsoren. Der Einzelhandel gehört dazu, Henkel, die Provinzial, die Klink-Gmbh der Stadt und andere. Ulrike Rommerskirchen verspricht: "Es wird ein zweites Mal geben."
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