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Schnelle Hilfe für arme Nachbarn (WZ, 22. November 2007)
In den Geschäften wird wieder für die Don-Bosco-Stiftung "Mit Herz und Hand" gesammelt. 45 Geschäfte machen mit.
Schnelle Hilfe für arme Nachbarn Hoffen auf viele Spenden für "Herz und Hand": Frank Heidkamp, Sylvia Pantel, Wilfried Pintgen, Trudi Löffelsend und Klaus Lorenz (v. l.)
Foto: Bernd Schaller
Alle Jahre wieder wird in Wersten gesammelt. In Kürze tauchen in 45 Geschäften die markanten Spardosen der Don-Bosco-Stiftung "Mit Herz und Hand" auf, um daran zu erinnern, dass es Menschen gibt, die sich vieles, was für andere selbstverständlich ist, nicht leisten können. Die Organisatoren hoffen, die Dosen zu Weihnachten wieder voll gefüllt abholen zu können, um damit die verschiedenen Jugendfreizeitstätten im Stadtteil unterstützen zu können. Zwischen 10 000 und 15 000 Euro kommen jährlich an Spenden zusammen, viel wird auch an Geburtstagen gesammelt. Das Geld fließt ohne Abzüge in die soziale Arbeit.
"Spenden sind ein Standbein unserer Arbeit, aber es ist nicht alles", sagt Klaus Loenz, stellvertretender Vorsitzender der Don-Bosco-Stiftung. Ziel der Stiftung ist vor allem, das soziale Bewusstsein in Wersten zu schärfen. "Wenn wir verinnerlichen, dass die Mutter, die ihr Kind aus Geldmangel nicht in die offene Ganztagsschule gibt, kein Sozialfall, sondern einfach unsere Nachbarin ist, haben wir viel erreicht", ergänzt Pastor Wilfried Pintgen.
Durchprivate Kontakte Lehrstellen für Jugendliche gefunden
Deshalbsetzt die Stiftung auch auf unspektakuläre Hilfe, bei der nicht einmal Geld fließen muss. "Im Sommer bin ich auf einem Straßenfest von einer Mutter angesprochen worden, deren Sohn seit zwei Jahren verzweifelt eine Lehrstelle als Tischler sucht", erzählt Lorenz. Mit seinem mittelmäßigen Hauptschulzeugnis wurde er nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. "Das ist kein individuelles Einzelschicksal, sondern ein breiteres Problem." In diesem Fall konnte Lorenz einen Praktikumsplatz vermitteln, aus dem eine Lehrstelle werden kann. Auch andere 
Mitglieder von Herz und Hand haben durch ihre Kontakte schon geholfen. Im nächsten Jahr soll das Problem der Lehrstellensuche umfassender angepackt werden. Anfang 2008 treffen sich Arbeitsamtsvertreter und ansässige Gewerbetreibende, um die Möglichkeiten einer direkten Vermittlung von arbeitslosen Jugendlichen im Stadtteil auszuloten.
Angefangen hatte die Arbeit der Stiftung vor acht Jahren mit der Unterstützung bedürftiger Schulkinder, denen sie ein warmes Mittagessen ermöglichte oder Nachhilfeunterricht und Hausaufgabenbetreuung vermittelte. Mittlerweile werden sieben Jugendeinrichtungen unterstützt.
Unter dem Motto "Alde Wähschdener op Jöck" wurde vor einem Jahr erstmalig eine Art Stadtranderholung für Senioren organisiert. Und seit kurzem bietet Werner Friedrichs, pensionierter Leiter der städtischen Altenhilfe, jeweils donnerstags vormittags Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen an.
 
• Don Bosco Stiftung "Herz und Hand für Wersten"
Stiftung 1999 schlossen sich Kirchen und Sozialverbände zu dem Initiativkreis "Herz und Hand für Wersten" zusammen. Diese wurde nach einer großzügigen Erbschaft 2004 in eine Stiftung umgewandelt. Auch die 6285 Euro, die bei der Verabschiedung von Pastor Wilfried Pintgen gespendet wurden, fließen in das Stiftungskapital.
Vorstand Vorsitzender ist der katholische Pfarrer von Wersten Frank Heidkamp (früher Wilfried Pintgen), sein Stellvertreter Klaus Lorenz vom evangelischen Presbyterium.
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