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Kleine Stiftung, reiches Angebot (WZ, 10. Juli 2009)
Eine der kleinsten Stiftungen sitzt an der Liebfrauenstraße. Sie ist eine der produktivsten der ganzen Stadt.
Tanztee mit Vico und Wolfgang Tanja Sowinski (an der Tafel) trainiert mit Kindern der Christophorus-Schule den richtigen Umgang mit Geld.
WZ-Foto: Judith Michaelis
Tanja Sowinski verzieht den Mund, als das Gekicher losgeht. Die Kinder flüstern sich gegenseitig kleine Geheimnisse ins Ohr, und jedes Mal, wenn das Wort „Sport-Gymnasium“ fällt, können sie sich nicht mehr halten vor Lachen. Sowinski bleibt cool. Eine Diplomsozialarbeiterin, die jahrelang mit Schwererziehbaren gearbeitet und eine Kinder- und Jugendeinrichtung geleitet hat, kann auf Kommando kindgerecht reagieren, ohne kindisch zu werden. Die Ernsthaftigkeit, mit der sie ihre Aufgabe bewältigt, würde die 36-Jährige nie aufs Spiel setzen, denn sie verbringt ihren Tag damit, die Armut Werstens zu bekämpfen. Und das stimmt nicht gerade heiter.
  Die Kinder, mit denen sie gerade zusammen sitzt, sollen den richtigen Umgang mit Geld lernen, ein Präventionsprojekt gegen Schulden, mit denen immer mehr Menschen zu kämpfen haben. Es braucht ausdauerndes Engagement, um den Familien, der wachsenden Zahl allein Erziehender, den Alten und Jungen in Wersten zu helfen. Diese Bereitschaft wurde vor wenigen Jahren in der Stiftung „Mit Herz und Hand für Wersten - Don Bosco“ gebündelt.

Es kommen auch Anfragen
aus anderen Stadtteilen
„Wir sind vor vielen Jahren mit 50 000 Euro angetreten“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Klaus Lorenz. „Das ist das Minimum, darunter geht es gar nicht.“ Mittlerweile ist das Stiftungsvermögen auf etwa 85 000 Euro angewachsen, und die Förderer arbeiten hart daran, sechsstellig zu werden. Wohltätige Arbeit im Rahmen einer Stiftung zu institutionalisieren, macht Schule. Beim jüngsten Stiftertag in der Stadtsparkasse, die alle Düsseldorfer Stiftungen abwickelt, gab der Anfragen von Gemeinden aus 

anderen Stadtteilen. „Die Don-Bosco-Stiftung ist eine der kleinsten in Düsseldorf“, sagt Sparkassensprecher Gerd Meyer. „Aber auch eine der produktivsten. Wir sind absolut überzeugt von ihrer Arbeit.“ Deswegen hat das Finanzinstitut auch schon selbst finanzielle Unterstützung geleistet.
  Engste Partner sind jedoch Stadt und Caritas, für welche Tanja Sowinski tätig ist. Ihr Job ist es, Projekte und Angebote zu entwickeln, die den Menschen jeden Alters und jeder Herkunft in Wersten das Leben erleichtern.
  Aktuell bauen Sowinski und ihre Kollegen den Familienbereich aus: Haushalts-Kompetenz-Seminare für Erwachsene, Geld-Training mit Grundschulkindern und, ganz neu, ein Café für allein Erziehende. „Wir haben nur bescheidene Mittel zur Verfügung“, sagt Sowinski, „aber ein reiches Angebot.“
 
Die Stiftung im Stadtteil
Ursprung
Am Anfang stand eine Hilfsaktion engagierter Menschen, die in Wersten leben. Sie haben die Initiative Herz und Hand gegründet, die sich zunächst darum kümmerte, dass Kinder aus armen Familien ein warmes Mittagessen bekamen, zudem bauten sie die Nachbarschaftshilfe aus. 1998 wurde Herz und Hand für Wersten gegründet. 2004 beschloss man, die Initiative in eine Stiftung zu überführen.
Wersten
Knapp 27 000 Menschen leben in Wersten, das Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre. Wersten-Südost gilt als sozialer Brennpunkt mit großer Armut und hoher Arbeitslosenquote.
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